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Heiltee: Brombeer
Vorkommen Die Brombeere wächst im Wald, auf Feldwegen, Wegrainen und Äckern, fühlt sich aber auch in den heimischen Gärten sehr wohl. Arten und Beschaffenheit
Haltung und Pflege Der Brombeerstrauch bevorzugt nährstoffhaltige Böden und gedeiht gut an feuchten Standorten. Ernte und Aufbewahrung
Zubereitung und Dosierung Der Brombeertee kann genauso zubereitet werden wie der schwarze Tee. Eine Handvoll Blätter in eine Tasse geben und mit einem Liter kochendem Wasser übergießen. Den Tee anschließend 3-5 Minuten ziehen lassen. Davon können drei Tassen täglich getrunken werden. Heilkraft Der Brombeertee unterstützt dabei, dass sich ausgeweitete Organe wie Darm oder Gebärmutter wieder zusammenziehen. Seine heilende Wirkung hat sich auch bei chronischem Durchfall bewährt. Er hilft, Schmerzen zu lindern, die durch Hämorrhoiden verursacht wurden, und beruhigt bei unangenehmem saurem Aufstoßen. Besonderheiten Der Brombeertee schmeckt nicht nur köstlich, sondern verbreitet auch einen wundervollen Duft, der an frische Rosen erinnert. Ein ausgesprochen gutes Aroma schenkt uns der Tee, wenn man zwei Drittel Brombeerblätter mit einem Drittel Himbeerblätter mischt. Die Mischung sollte zwei Tage lang an einem schattigen ort getrocknet, anschließend zerkleinert und so lange in einer Blechdose aufbewahrt werden, bis sie verwendet wird. Brombeertee hilft bei
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Heiltee - Brombeer 


Der Brombeerstrauch (Rubus caesius) aus der Familie der Rosengewächse ist ein außerordentlich nutzvolles Gewächs, das nicht nur mit wertvollen Heilkräutern ausgestattet ist, sondern auch für viele Tiere sehr hilfreich sein kann. Seine stacheligen Zweige, die reichlich mit Dornen bestückt sind, wachsen in alle Richtungen und bieten vor allem Vögeln, Hasen und Kaninchen genügend Schutz vor Räubern.
Typisch für den Brombeerstrauch sind seine dichten, groben Stacheln, die die Stiele, Blätter und sogar die Blütenstiele besetzen. Die Stiele der Brombeere sind überhängend aufsteigend oder kriechend. Die Blätter sind wechselständig drei- bis siebenfach gefiedert, deren Unterseite kahl bis weißfilzig ist. Die Blütenrispe zeigt sich in zartem, dennoch auffälligem Weiß und verwandelt sich später in blauschwarze Trauben, die von Juni bis August reifen. Die Brombeere vermehrt sich dadurch, dass sich die Zweige zum Boden herabneigen und Wurzeln schlagen.
Die Blätter und Blüten müssen bereits im Frühjahr, bevor sie sich voll entfaltet haben, gepflückt werden. Anschließend werden sie auseinandergebreitet und an einer schattigen Stelle getrocknet. Die Ernte wird dann in einer Blechdose aufbewahrt.






